Wer wir sind und was uns antreibt
Wir interessieren uns sehr dafür, wohin unsere Welpen kommen. Wie Sie Leben, womit Sie ihren Lebensunterhalt bestreiten und was Sie so machen: Hobbys, Familie, zukünftige Pläne.
Da ist es für nur selbstverständlich, dass wir Ihnen etwas über uns erzählen. Wie wir leben können Sie ja bei einem Besuch selber sehen, was wir sonst so machen können Sie hier lesen.
Britta Russak
Meine Frau wurde 1965 in Bad Homburg vdH. geboren. Sie hieß damals noch Helget mit Nachnamen und verbrachte ihre Kindheit in dem Haus, in dem wir jetzt wohnen. Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zur Verlagskaufrau. Darauf folgte das Studium der Geschichte an der J.W. Goethe Universität, welches Sie einige Jahre später mit Magister erfolgreich abschloss. Bereits während des Studiums sammelte Sie praktische Erfahrungen in der Personalabteilung der Universität sowie als Assistentin am Historischen Seminar. Da in Frankfurt die Stellen für Historiker sehr rar sind, und die Verlagsbranche zur damaligen Zeit sehr kriselte, bot sich als Ausweg eine Anstellung bei einer der zahlreichen Banken in Frankfurt an. Nach einigen Stationen bei renommierten Häusern im Banken und Investmentbereich arbeitet Sie heute bei einer der Kapitalanlagegesellschaften in Frankfurt im Bereich Institutionelle Kunden als Relationship Managerin. Und bitte fragen Sie mich nicht, was Sie dort genau macht. Das müssen Sie meine Frau schon selbst fragen...
Alexei Russak
Mein Mann erblickte 1964 in Frankfurt das Licht der Welt. Fast wäre er in Rom geboren worden, doch meine Schwiegermutter bevorzugte Frankfurt. Irgendwie nimmt er ihr das immer noch übel...
Nach dem Abitur wurde mein Mann für zwei Jahre Zeitsoldat und verteidigte unsere Demokratie als Offiziersordonanz, und zwar so gründlich, dass wenige Jahre später der gesamte Warschauer Pakt aufhörte zu existieren. Allerdings konnte er als Student der Physikwissenschaften nicht annähernd den Erfolg vorweisen, den er bei der Beseitigung des Warschauer Packtes hatte. Ebenso wie ich begann er eines Tages in dem Banken- und Börsenumfeld zu arbeiten. Nachdem er als technischer Leiter eines M&A Hauses genug von der Geldgier anderer Menschen erlebt hatte, folgte er seinem Traum und eröffnete eine Kunstgalerie. Leider manifestierte sich ab 2005 ein erblich bedingter Muskelschwund so weit, das mein Mann berufsunfähig wurde und seine Galerie aufgeben musste. Jetzt hat er viel Zeit für unser Rudel....
Wir
Wir gingen auf das selbe Gymnasium, die Elisabethen-Schule in Frankfurt am Main. Und dennoch ist es uns, obwohl wir in der gleichen Jahrgangstufe waren, sieben Jahre lang gelungen uns gegenseitig zu übersehen. Das war gar nicht mal so einfach! Und, es wäre uns auch fast endgültig gelungen, wäre da nicht die Abschlussklassenfahrt in der 13 nach Rom gewesen.
Irgendwie war es wohl zu der damaligen Zeit so, dass sich Bachus, Amor und seine damalige Freundin Fortuna mit dem ganzen Jungfräulichen Getue um Vesta, Diana und Minerva, dem ständigen gestichele von Mars und Merkur, nichts zu tun haben wollten und sich in den Park der Villa Borghese, zum Relaxen zurückzogen. Wir wissen es heute nicht mehr so genau, ob es Janus mit Laverna, oder Vulcanus allein war, jedenfalls wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Amor seine Pfeile verschossen hatte und die Liebe nicht mehr beeinflussen konnte. Dieses Gerücht konnte Amor natürlich nicht auf sich beruhen lassen, zumal Jupiter und seine Juno auch schon wegen seines Umganges mit Bachus in Sorge waren. Und so schlich sich Amor, leicht angetrunken und siegessicher, in unser Hotel und platzierte die schöne Rothaarige in das Bett des Suchenden. Kaum hatte er, seines Erfolges sicher, wieder das Hotel verlassen, musste er auf der Straße die Vernichtenden Worte hören: Die Schönste bist du ja nicht!
"Oh, dieser Merkur!" durchfuhr es Amor, immer die selbe Sch.... mit diesem nichtsnutzigen Spießer, hatte er doch deutlich den Geist Merkurs gesprüht. Wie er doch diese Niederträchtigkeit hasste.
Und dennoch war das Geschwätz im Olymp nicht mehr zu überhören. Fortuna traute sich kaum noch aus dem Hause, wurde doch gleich hinter ihr getuschelt. Am Abend stellte Sie dann Amor vor die Wahl - entweder verbandelst du Britta und Alexei, oder ich such mir einen Anderen!
Jetzt war Amor an seiner Ehre gepackt und er ließ es so richtig krachen. Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen! Und er packte so ziemlich alles aus, was so ein Gott drauf hat: Er verzauberte die ganze Stadt Rom, schickte den Papst auf Reisen (seine Intervention hätte gerade noch gefehlt!), ließ die Wassermelonen und die Weintrauben süßer wie süß sein, verwandelte die Carabinieri in Romani con Grazie, löste sogar den ständigen Stau in der Stadt auf, ließ alle Brunnen sprudeln und öffnete zu guter Letzt noch die Villa d'Este um Mitternacht für uns.
Und dann waren da noch einige weitere Begebenheiten, über die wir allerdings Stillschweigen vereinbahrt haben (Amor und wir).
Tja, seine Arbeit hat Amor gründlich gemacht, seit 1985 sind wir verheiratet und Amors Gewerkel wirkt auch heute noch bei uns nach...
Und nicht nur das! Seit diesen Zeiten sind Fortuna und Amor ein wunderbares Paar, welches uns immer wieder gerne besucht. Besonders dann, wenn wir Welpen haben...












